Am 24. Mai 2025 erinnerten wir in Köln an die Deportation von Sinti und Roma aus dem Sammellager Köln-Deutz im Mai 1940. Die Gedenkveranstaltung wurde gemeinsam von der Sinti Allianz Deutschland NRW e. V. und Maro Drom – Kölner Sinte und Freunde e. V. organisiert.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Erinnerung an die Ereignisse des 21. Mai 1940, als mehr als 1.000 Sinti und Roma aus Köln und dem Rheinland aus dem Messe-Lager Köln-Deutz in das damals besetzte Polen deportiert wurden. Viele der deportierten Menschen wurden Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und ermordet. Ihre Namen, ihre Geschichten und ihre Schicksale bleiben Teil unserer gemeinsamen Erinnerung.
In bewegenden Redebeiträgen gaben unter anderem Jugendliche der Sinti Allianz Einblicke in die Geschichte ihrer Familien und machten deutlich, wie wichtig die Weitergabe von Erinnerungen über Generationen hinweg ist. Unterstützt wurde das Gedenken durch Beiträge von Alexander Diepold (Madhouse gemeinnützige GmbH München), Jan Neubauer (Dokumentationszentrum Köln), Peter Richter (Mitglied der Sinti Allianz), Rolly Brings (Sänger und Aktivist aus Köln) sowie Martin Sölle (Förderverein EL-DE-Haus). Für die musikalische Begleitung sorgte Markus Reinhard.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass Erinnerung nicht nur ein Blick zurück ist, sondern auch eine Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft bedeutet. Gemeinsam setzten die Teilnehmenden ein Zeichen gegen Antiziganismus, Rassismus und das Vergessen.
Erinnerung heißt Verantwortung.
Gegen das Vergessen.
Für eine gemeinsame Zukunft.







